Park Fiction Home

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Willkommen auf den offiziellen Seiten von Park Fiction. Aus aktuellem Anlass hier zwei links:

Es regnet Kaviar - Webseite des Aktionsnetzwerks gegen Gentrification und
NO BNQ! Der neue Blog der Mieterinitiative gegen das Bernhard Nocht Quartier

dazu auch der unten stehende Artikel "NO BNQ - Zum Teufel mit dem Bernhard Nocht Quartier". Und jetzt erst recht: "Die Wünsche werden die Wohnung verlassen und auf die Strasse gehen":

Park Fiction (alias: Antonipark, aka: "Hartz-4-Mallorca") ist einer der schönsten Orte Hamburgs, an St. Pauli's Elbufer. Dieser Park ist auf ungewöhnliche Weise entstanden: Mitte der Neunzigerjahre entschieden sich einige AnwohnerInnen und KünstlerInnen aus St. Pauli dazu, einen öffentlichen Park zu entwerfen - nicht an irgendeinem brachliegenden Ort, sondern an einem sehr speziellen, für den die Stadt gerade einen neuen Bebauungsplan beschlossen hatte: am Elbufer, gegenüber von Dock 10. Niemand, der sich auskannte, hätte zu diesem Zeitpunkt geglaubt, dass es möglich sein könnte, den Verkauf des Geländes und den Bau eines millionenschweren Betonriegels zu verhindern. Doch ein cleveres Netzwerk aus interventionistischen AnrainerInnen, sozialen Einrichtungen, Golden Pudel Club, KünstlerInnen und Hafenstrasse, begann mit einer kollektiven Wunschproduktion für einen Park...

W eiterlesen? Titel klicken!
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Fab Lab landet in St. Pauli!

Geh doch in die Produktion!

Selbstbestimmte Produktion für alle – mitten in der Stadt:

Das Ersatzteil für den alten Plattenspieler, selbstentworfene Gegenstände in Kleinserie, das nächste große Ding oder ein Technik-Workshop mit Jugendlichen – Fab Labs sind offene Stadteilwerkstätten, in denen es darum geht, voneinander zu lernen und Ideen zu verwirklichen. Mit computergestützten Geräten wie 3D-Druckern und Lasercuttern will "Fabulous St. Pauli" die Produktion zurück in den Stadtteil holen. Hightech für alle! Damit das nicht nur trockene Theorie bleibt, haben wir ein rollendes Fab Lab aus den Niederlanden eingeladen, um konkret zu zeigen, wie so etwas funktioniert. Offene Besichtigungszeiten und Workshops finden in dieser Woche von Mittwoch bis Freitag jeweils von 14 bis 21 Uhr in der Bernhard-Nocht-Str. 69 (vor dem ehemaligen Erotic Art Museum) auf St. Pauli statt. Kommt alle vorbei!

Das mobile Fab Lab in der Bernhard-Nocht-Straße
Mittwoch 4. August bis Freitag 6. August 2010 von 14-21 Uhr

 http://www.fablab-hamburg.org


Was ein Fab Lab genau ist, wo die Idee herkommt, wo es schon Fab Labs gibt, und was das möglicherweise mit Recht auf Stadt zu tun hat:

DIE STADTFABRIK – Fab Labs, Eigenproduktion und Neue Arbeit
5. August 2010 – 20 Uhr im Buttclub, Hafenstraße 126

Und es gibt auch schon ein Begrüßungsvideo:

 http://www.youtube.com/watch?v=tpk34EOCPM4


PS:
auch das noch: das fabulous st. pauli fablab snackt platt:

"Is dat wat för di?"

 http://www.fablab-hamburg.org/2010/07/30/is-dat-wat-for-di/

Towards a "modern" genealogy of the many

"With the socialist frame lacking, and given, at this point, a totally transformed productive regime as the postfordist one, can the terms of the problem still be the same? Is there no visible difference between the demonstrations by the Art Workers' Coalition and the protests or escraches (exposure protests) of Colectivo etcetera? Between the strategy of Group Material's "The People's Choice" (1981) and that of "Wunscharchiv" (Archive of Desire, 1996) by the group Park Fiction. Between Hans Haacke's denuding of the "corporation culture" and Bureau d'Etudes's mapping of capitalism's hidden networks? Or between the presentation of xenophobia by Adrian Piper or by the Black Audio Film Collective?" fragt Marco Scotini im "Moscow Art Magazine". Der Artikel auf Englisch hier:

 http://xz.gif.ru/numbers/digest-2005-2007/genealogy-of-the-many/

Die Stadt ist unsere...

....Wunschmaschine? ...Disco? ...Einkaufszone? ...Factory?

Diskussion mit Niels Boeing, Frank John, Christoph Schäfer und anderen nicht hier gelisteten, im Centro am Montag, den 26. Mai, 20 Uhr. Das ganze im Zusammenhang mit euromayday Vorbereitung.

Der startet dieses Jahr übrigens im Park Fiction - Kinderwagen an den Start! 1. Mai, 14 Uhr gehts los.

Die Stadt ist unsere Fabrik - The City is Our Factory

Am 19. März 2010 erscheint das erste Buch von Park Fiction Mitglied Christoph Schäfer. Der Verlag Spector Books schreibt dazu:

"Die Stadt ist unsere Fabrik" ist ein Bildessay in 158 Zeichnungen. Der Hamburger Künstler Christoph Schäfer erzählt in sechs Kapiteln eine rhizomatische Geschichte des Urbanen: vom Ur-Schlamm bis zur »Recht auf Stadt«-Bewegung in Hamburg 2009.
Mit dem Aquarellstift zeichnet er die Begriffslandschaften Henri Lefebvres nach, jene "Die Revolution der Städte", die der französische Philosoph in den 1970er Jahren heraufziehen sah. Im postindustriellen Zeitalter, so die These, wird die Stadt selbst zum zentralen Produktionsort. Im urbanen Gewebe spielen Subkulturen, KünstlerInnen, Designer heute eine bedeutende Rolle: als Produzenten von kollektiven Räumen, als Erfinder von Orten des Begehrens. In einer Gesellschaft, in der Leidenschaft und Arbeit, Privatheit und Professionalität zunehmend schwieriger zu unterscheiden sind, wird der Kampf um die Stadt zu einem Kampf um die Produktionsmittel -- zu einem Kampf um das Recht auf Stadt. -- Zu was aber, fragt Christoph Schäfer, könnte ein Produzieren zwischen Latte Macchiato und Selbstorganisation in Zukunft führen? Welche Alternativen lassen sich zum neoliberalen Urbanisierungsmodell entwickeln, das fortgesetzt schwarze Löcher produziert: Finanzkrisen, verschüttete Stadtarchive, Marketing-Idiotismen? -- Ein riesiger, singender Pitbull gibt in "Die Stadt ist unsere Fabrik" die Antwort: "Señoras y Señores! - die Städte der Multitude werden Orte der Leidenschaft sein oder, Ladies and Gentlemen -- sie werden nichts sein!"

Lesungen:
Leipzig, Freitag 19. März, Café Pilot im Central-Theater, 20 Uhr
Berlin, Mittwoch 24. März, ProQM 20:30 Uhr
Hamburg, Freitag 26. März Pudelsalon, Golden Pudel Klub, 20 Uhr
Hamburg, Freitag 16. April Gängeviertel


Informationen, Bestellung:
 http://www.spectorbooks.com

Die Stadt ist unsere Fabrik - The City is Our Factory

Am 19. März 2010 erscheint das erste Buch von Park Fiction Mitglied Christoph Schäfer. Der Spector Books schreibt dazu:

"Die Stadt ist unsere Fabrik" ist ein Bildessay in 158 Zeichnungen. Der Hamburger Künstler Christoph Schäfer erzählt in sechs Kapiteln eine rhizomatische Geschichte des Urbanen: vom Ur-Schlamm bis zur »Recht auf Stadt«-Bewegung in Hamburg 2009.
Mit dem Aquarellstift zeichnet er die Begriffslandschaften Henri Lefebvres nach, jene "Die Revolution der Städte", die der französische Philosoph in den 1970er Jahren heraufziehen sah. Im postindustriellen Zeitalter, so die These, wird die Stadt selbst zum zentralen Produktionsort. Im urbanen Gewebe spielen Subkulturen, KünstlerInnen, Designer heute eine bedeutende Rolle: als Produzenten von kollektiven Räumen, als Erfinder von Orten des Begehrens. In einer Gesellschaft, in der Leidenschaft und Arbeit, Privatheit und Professionalität zunehmend schwieriger zu unterscheiden sind, wird der Kampf um die Stadt zu einem Kampf um die Produktionsmittel -- zu einem Kampf um das Recht auf Stadt. -- Zu was aber, fragt Christoph Schäfer, könnte ein Produzieren zwischen Latte Macchiato und Selbstorganisation in Zukunft führen? Welche Alternativen lassen sich zum neoliberalen Urbanisierungsmodell entwickeln, das fortgesetzt schwarze Löcher produziert: Finanzkrisen, verschüttete Stadtarchive, Marketing-Idiotismen? -- Ein riesiger, singender Pitbull gibt in "Die Stadt ist unsere Fabrik" die Antwort: "Señoras y Señores! - die Städte der Multitude werden Orte der Leidenschaft sein oder, Ladies and Gentlemen -- sie werden nichts sein!"

Lesungen:
Leipzig, Freitag 19. März, Café Pilot im Central-Theater, 20 Uhr
Berlin, Mittwoch 24. März, ProQM 20:30 Uhr
Hamburg, Freitag 26. März Pudelsalon, Golden Pudel Klub, 20 Uhr
Hamburg, Freitag 16. April Gängeviertel


Informationen:
 http://www.spectorbooks.com

NoBNQ: AnwohnerInnen stellen Gegenentwurf vor - Einladung zur Pressekonferenz

Image Ist St. Pauli noch zu retten? NoBNQ, St. Pauli's Interessengemeinschaft gegen das "Bernhard Nocht Quartier" der Investoren, stellt ein städtebauliches Gegenkonzept vor. Ihre Vorstellungen haben die NachbarInnen in einer reich bebilderten Broschüre zusammengefasst. Darin werden Ideen einer innovativen und sozialen Planung für das Viertel aufgezeigt. Die Initiative fordert: die Stadt muss endlich Verhandlungen aufnehmen!

Hier kann man den provisorischen Gegenentwurf anschauen:

 http://www.no-bnq.org/2009/11/26/guten-morgen-hamburg/

WIR BLEIBEN ALLE*!

Image "Komm in die Gänge" und "Es regnet Kaviar" rufen heute, am 11.11.2009 zu einer Kundgebung am ElbphilharmonieKulturcafé Starbucks (so heißt heute der Pavillion hinter dem Mönckebergbrunnen) auf. Es geht um Wohnungskrise, Kulturkrise und Marke Hamburg, Gängeviertel, Freiräume und die Frage, in was für einer Stadt wollen wir eigentlich leben?
 http://esregnetkaviar.de/relaunch/wir_bleiben_alle_11_11_2009.html


Darum ging es auch bei Schalthoff live, zum Thema "Not in our Name Marke Hamburg" - online hier:
 http://www.hamburg1.de/sendungen/SchalthoffLive.html

Park Fiction @ Massachusettes Institute of Technology

MIT, Monday, September 28

Factory City: Christoph Schäfer / Park Fiction

The City is our Factory: Politics of desire and the production of urban spaces between Grande Latte and Park Fiction.

"After the industrial age, the city has become the central point of production. In the new urban fabric, subcultures, cultural workers, musicians and artists play a significant role as producers of collective spaces, of places shaped by desires, as inventors of new perspectives and lifestyles. Christoph Schaefer will introduce his practice in the frame of Park Fiction, a collective selforganised project that managed to break an expensive piece of land at the prestigeous river bank of Hamburg St. Pauli out of the real estate market. Instead, a group of residents together with artists managed to organize a production of desires for a public park with a view on the harbour - and realized it. This long, small but thorough and successful process actualizes itself to the current struggles for a right to the city and against gentrification - and it asks questions: if the neoliberal urbanization model is the root of the fiscal crisis - how could more social alternatives work? What role can cultural workers play in this scenario? In a society, where passion and work, privacy and professionality are increasingly hard to tell apart - the struggle for urban spaces is the struggle for the means of production: the city is our factory."

Video des Vortrags am MIT jetzt online/video of the talk is now online:
 http://techtv.mit.edu/collections/vap20:834/videos/4174-christoph-schaefer---factory-city

NoBNQ: Bezirksversammlung am 5. September Hafenstrasse - Bernhard Nocht Strasse ab 14 Uhr

Image St. Pauli nimmt sich das Recht auf Stadt: gegen Gentrification, Mieterhöhung & Investorenarchitektur

Park Fiction unterstützt die "Bezirksversammlung" gegen das Bernhard Nocht Quartier rund um die Hafenstraße und die Bernhard Nocht Straße:

 http://www.no-bnq.org/2009/07/07/angedacht-fest/

Mit dabei: Manuel Muerte, die Neighborettes, 56 Boys, Gladbeck City Bombing, die St. Pauli Perlen und Die Goldenen Zitronen (Bild).


Alle Artikel zu NoBNQ!, No BNQ, Bezirksversammlung usw. unter:
 http://esregnetkaviar.de/relaunch/no_bnq_presse.html

Ein besonders empfehlenswerter Artikel zur neuen Hamburger Bewegung für ein Recht auf Stadt ist von Niels Boeing im Freitag erschienen:
 http://www.freitag.de/politik/0936-leute-raus-mieten-hoch-bumm-gentrifizierung-hamburg

Pudel|Art|Basel|30|8|09 - Kunstmarkt gegen Gentrifizierung

Image Sehr verehrtes Publikum!

Zur vierzigsten Art Basel in Basel und der siebten Miami Art Basel in Miami steigt nun erstmals eine Kunstmesse auf dem kontinentalen Festland aus freien Stücken mit ein und bietet sich als drittes Glied in der Kette an.
Die "Schinkenburg Golden Pudel" präsentiert auf St. Pauli am 30.8. zum ersten Mal eine Werkauswahl zeitgenössischer internationaler Künstler die aus Hamburg kommen.

Ziel der Pudel Art Basel ist es mit dem Erlös einer Auktion politische, künstlerische und soziale Projekte zu unterstützen - dieses Jahr "Es regnet Kaviar", das Aktionsnetzwerk gegen Gentrification:
Der Erlös geht zu 70 % an den Künstler / 10% werden benutzt um die Gerichtskosten für noch anstehende Prozesse zu bezahlen und 10% um neue Aktionen gegen Gentrification zu finanzieren
und mit 10% wird die Organisation der Auktion und des darum stattfindenden Kunstflohmarktes finanziert .