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Willkommen auf den offiziellen Seiten von Park Fiction. Aus aktuellem Anlass hier zwei links:

Es regnet Kaviar - Webseite des Aktionsnetzwerks gegen Gentrification und
NO BNQ! Der neue Blog der Mieterinitiative gegen das Bernhard Nocht Quartier

dazu auch der unten stehende Artikel "NO BNQ - Zum Teufel mit dem Bernhard Nocht Quartier". Und jetzt erst recht: "Die Wünsche werden die Wohnung verlassen und auf die Strasse gehen":

Park Fiction (alias: Antonipark, aka: "Hartz-4-Mallorca") ist einer der schönsten Orte Hamburgs, an St. Pauli's Elbufer. Dieser Park ist auf ungewöhnliche Weise entstanden: Mitte der Neunzigerjahre entschieden sich einige AnwohnerInnen und KünstlerInnen aus St. Pauli dazu, einen öffentlichen Park zu entwerfen - nicht an irgendeinem brachliegenden Ort, sondern an einem sehr speziellen, für den die Stadt gerade einen neuen Bebauungsplan beschlossen hatte: am Elbufer, gegenüber von Dock 10. Niemand, der sich auskannte, hätte zu diesem Zeitpunkt geglaubt, dass es möglich sein könnte, den Verkauf des Geländes und den Bau eines millionenschweren Betonriegels zu verhindern. Doch ein cleveres Netzwerk aus interventionistischen AnrainerInnen, sozialen Einrichtungen, Golden Pudel Club, KünstlerInnen und Hafenstrasse, begann mit einer kollektiven Wunschproduktion für einen Park...

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NO BNQ! Zum Teufel mit dem Bernhard Nocht Quartier!

Image Eine neue Initiative wendet sich gegen das sogenannte "Bernhard Nocht Quartier". In dem Block zwischen Erichstrasse und Bernhard Nocht Strasse plant nämlich die Hamburger Immobilienfirma Köhler & von Bargen zahlreiche Abrisse, Modernisierungen und Neubauten und die Verdrängung der jetzigen Mieter. Kurz: eine Erweiterung der Investorenarchitektur, wie sie bereits im charme-losen "Brauereiquartier" nebenan herumsteht.

In der Nachbarschaft sorgen die Pläne von "Köhler & von Bargen" (und deren aktive Unterstützung durch Bezirkspolitiker von SPD, CDU, FDP und DIE GRÜNEN) für Unruhe - und Wut. Blitzschnell ist eine breit aufgestellte Mieter_innen und Nachbarschaftsbewegung in Gang gekommen, organisiert sich Widerstand auf unterschiedlichsten Ebenen: überall in der Nachbarschaft leuchten "NO BNQ!" Wimpel an den Fenstern, es gibt blogs (  http://www.no-bnq.org ) und Nachbarschaftstreffen, Anwaltliche Beratung für die Mieterinnen und Mieter, Solidarität von der Hafenstrasse, ein Unterstützungsnetzwerk der umliegenden Kneipen. Gestern trat erstmals ein maskierter Superheld in Erscheinung - der "Antigentrifikator", und eine Nachbarin hielt eine feurige Rede vom Balkon ihrer Wohnung: vor rund 1000 Leuten, die mit der Demonstration "Die Stadt gehört allen" gegen Gentrifizierung durch die mit Fahnen und Transparenten geschmückte Bernhard Nocht Strasse zogen.

Köhler & von Bargen haben die Problemimmobilie von dem zwielichtigen Burim Osmani gekauft. Der dürfte froh sein, die Häuser mit fettem Gewinn losgeworden zu sein. Ob Köhler & von Bargen klar ist, auf was für eine Risikoinvestition sie sich in dem kampferprobten Viertel eingelassen haben?

Aufruf: DIE STADT GEHÖRT ALLEN!

Image 13. JUNI 2009 - DEMONSTRATION GEGEN MIETERHÖHUNG, PRIVATISIERUNG & VERTREIBUNG

1000 Euro für die erfolgreiche Vermittlung einer Wohnung in den üblichen Vierteln ist Alltag gewordener Laternenpfahl. In innenstadtnahen Altbauvierteln wie St. Pauli oder St. Georg sind Nettokaltmieten von 10 Euro aufwärts normal geworden. Über Wilhelmsburg rollt die erste Mieterhöhungswelle. Fußgänger_innen mit und ohne Kinderwagen und Rollifahrer_innen quälen sich im Schanzenviertel über Gehwege, die zu Außenflächen der Gastronomie mutiert sind. Private Wachdienste entscheiden im sog. Business Improvement District am Neuen Wall, wer dort flanieren darf. In der möglichst obdachlosen- und punkerfreien Innenstadt wird mit Hilfe willkürlicher Platzverweise aussortiert, wer nicht ins Image passt.

Wenn Klausmartin Kretschmer baut: hässliche Mauer am Hafenrand

Image "Quadratisch, praktisch, gar nicht gut: An die St. Pauli Hafenstraße hat Immobilien Investor Klausmartin Kretschmer (Rote Flora, Oberhafenkantine) einen Betonklotz hingesetzt, der an die Berliner Mauer erinnert. Dabei handelt es sich um einen Lager- und Technikraum der berühmten "Riverkasematten"." schreibt zutreffend Thomas Hirschbiegel in der Hamburger Morgenpost.

"Die Halle passt hier überhaupt nicht hin. Ich frage mich, wer so etwas städtebaulich zu verantworten hat." wird eine Passantin aus Esslingen zitiert.

Den ganzen Artikel unter:

 http://archiv.mopo.de/archiv/2009/20090513/hamburg/panorama/die_haessliche_mauer_am_hafenrand.html

Wunschproduktion geht weiter

Image Nachdem die Ansiedlung der Beachclubs zwischen Fischmarkt und Landungsbrücken verhindert werden konnte, besteht natürlich weiterhin die berechtigte Sorge, dass das leckere Grundstück am Hafenrand nicht auf alle Zukunft als Parkplatz erhalten bleibt.

Die Stadtteilversammlung St. Pauli hat deshalb entschieden, einen öffentlichen Planungsprozess für dieses Gebiet in Gang zu setzen, die die Bedürfnisse der jetzigen Nutzerinnen und Nutzer - insbesondere des Fischmarkts - berücksichtigt - und zugleich die Aufenthaltsqualitäten des Ortes verbessert.

Das umtriebige "Aktionsnetzwerk gegen Gentrification - Es regnet Kaviar" hat deshalb eine Wunschproduktion für diesen Ort in Gang gebracht.

(Weiterlesen? Titel anklicken)

1te Etage für unabhängigen Urbanismus: Portes et Passages du Retour

Image Park Fiction präsentiert: Muhsana Ali - Portes et Passages du Retour

Am Sonntag, den 29. März, um 20 Uhr, in der
1ten Etage für unabhängigen Urbanismus
im Golden Pudel Club, stellt die afro-amerikanische Künstlerin Muhsana Ali ihre Arbeit vor. (in Englisch)


Mehr info unter:

 http://www.videocamping.de

Die Füße in die Elbe strecken: Resolution der Stadtteilversammlung St. Pauli gegen Beachclubs

Image Es brodelt am Hafenrand. Diese Resolution gegen die Beachclubs wurde am 7. Februar 2009 in einer brechend vollen Stadtteilversammlung verabschiedet. Rund 180 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben den Text in der Aula der Ganztagsschule St. Pauli zunächst Punkt für Punkt entwickelt, diskutiert und - verbessert!

Zu der Stadtteilversammlung hatte das "Aktionsnetzwerk gegen Gentrification - Es regnet Kaviar" eingeladen. Das Netzwerk hat sich Anfang 2008 gegründet, um Strategien gegen die Gentrifizierung von St. Pauli zu entwickeln. Neben vielen anderen Einzelpersonen, Läden, Gruppen, Wohnprojekten und Institutionen (siehe unten) ist auch Park Fiction teil dieses Netzwerks.

Neben der Resolution wurde auch ein ganzes Aktionspaket gegen die Beachclubs aufgelegt - und die Wunschproduktion eröffnet: statt Beachclubs für wenige - Strand für alle!

 http://www.esregnetkaviar.de

Immobilien & Verbrechen, Bürger & Gentrifizierung

Der NDR berichtet über den Verkauf des am Park gelegenen Hauses Bernhard Nocht / Ecke Antonistrasse ("Hafendomizil" aka "Osmani-Haus" aka "Barlach-Haus") an die Herausgeber der Hamburger Morgenpost ("MOPO") Hans Barlach und Josef Depenbrock:

NDR-Webseite

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"Eine Luxusimmobilie in Hamburg. 18 Eigentumswohnungen in bester Lage. Elbblick inklusive. Eigentümer. Die Herausgeber der "Hamburger Morgenpost": Hans Barlach und Josef Depenbrock. Sie hatten die Immobilie für 6 Millionen Euro erworben. Eigentlich ein ganz normaler Immobilienkauf. Brisant jedoch, der Name des Verkäufers: Burim Osmani. Der hatte genau wie seine 3 Brüder eine erstaunliche Karriere im Hamburger Rotlichtmilieu auf St. Pauli gemacht..." Der ganze NDR-Bericht von Gitta Datta als Text: Empörung - Zeitungsbosse machen Geschäfte mit Kiezgrößen



Park Fiction in Dakar

Park Fiction - les désirs quitteront les appartements et iront dans la rue

Margit Czenki et Christoph Schäfer.
Film, conférence, débat.
Jeudi, 30.10.2008, 19h30.
Goethe-Institut Dakar,
Rue de Diourbel angle Piscine olympique
Point E
sur la terasse

 http://www.goethe.de/ins/sn/dak/ver/fr3793237v.htm

Presserklärung des Netzwerkes „Es regnet Kaviar“ zu Polizeiüberfall

Image ...wird am 2. September aktualisiert. Weiterführende links:


Blog:
 http://esregnetkaviar.wordpress.com
Web:
 http://www.esregnetkaviar.de

Some different ways of engaging with publics

Image Jeebesh Bagchi on the Documenta 11 Installation of Multiplicity and Park Fiction